sfk [All Shall Be Well (OmeU) | Multi: Kurzfilmpreis unterwegs (OmeU) | Thunderbolts* (DF) | Tripel: 28 Semesters Later (OmU)]

Newsletter des Studentischen Filmkreises an der TU Darmstadt e.V. sfk-news at lists.tu-darmstadt.de
Mo Okt 20 20:24:03 CEST 2025


Liebe Filmfreundinnen und Filmfreunde
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Mit "Lesbian Space Princess" konntet ihr letzte Woche den diesjährigen 
Gewinner des Berlinale Teddy Awards für queere Filme sehen.
Am Dienstag läuft bei uns der Gewinner des Vorjahres: Das berührende 
Drama "All Shall Be Well" handelt von Angie, die nach dem überraschenden 
Tod ihrer langjährigen Lebenspartnerin plötzlich nicht nur mit ihrer 
Trauer, sondern auch mit einer neuen Lebensrealität konfrontiert ist.
Der hervorragend erzählte Film aus Hongkong lief in Deutschland leider 
nicht im Kino.
Wir zeigen ihn im kantonesischen Original mit englischen Untertiteln.


Am Mittwoch laufen ausgewählte Kurzfilme im Programmkino Rex. Sechs 
Gewinnerinnen und Gewinner des deutschen Kurzfilmpreises 2024 wurden mit 
der goldenen Lola gewürdigt. Die Jury hatte dazu aus 273 Einreichungen 
eine Auswahl von 12 Kurzfilmen nominiert. Wir zeigen euch im Rahmen der 
"kurz.film.tour 2025" eine 96-minütige Auswahl von vier Gewinnerfilmen 
und drei Nominierungen der Kateogrien Experimental-, Spielfilm sowie 
Animation.
Welche Filme genau gezeigt werden, lest ihr am besten auf unserer 
Website nach.


Am Donnerstag läuft im Audimax "Thunderbolts*". Das ist der 36. 
Spielfilm innerhalb des Marvel Cinematic Universe (MCU), der den 
Abschluss der sogenannten Phase Fünf bildet, was auch immer das bedeuten 
mag.


Die Filmkreiswoche endet aber diesmal nicht am Donnerstag: Am kommenden 
Samstag steht unser erstes Spezialevent dieses Semesters auf dem 
Programm.
Im Rahmen unseres "28 Semesters Later Triple" zeigen wir euch die drei 
Spielfilme "28 Days Later" von 2003, "28 Weeks Later" von 2007 und "28 
Years Later" von 2025.
Auch wenn es sich bei den infizierten Menschen in den britischen 
Endzeit-Horrorfilmen technisch gesehen nicht um "Zombies" handelt, 
werden die Filme dem Genre zugeordnet.

Hier die benötigten Infos zum Event:

Startzeiten der Filme

     18:00 Uhr 28 Days Later
     20:00 Uhr 28 Weeks Later
     21:50 Uhr 28 Years Later

Die Kasse öffnet um 17:30 Uhr und dann jeweils 10 Minuten vor dem Beginn 
des zweiten und dritten Films. Der Einlass ist über die Tür in Richtung 
Herrngarten und der Abend kostet euch 6,50 Euro (ggf. plus 2,50 € wenn 
ihr noch keinen Mitgliedsausweis habt). Der Preis ändert sich auch 
nicht, wenn ihr erst zum zweiten oder nur zum dritten Film kommt. Für 
das beste Preis-Leistungs-Verhältnis also am Besten alle drei Filme 
gucken ;)



Diese Woche im Filmkreis
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Dienstag, 21.10.25 um 20:00 Uhr im Audimax
All Shall Be Well
Sonderverwaltungsregion Hongkong / China 2024, 93 min
Originalversion mit englischen Untertiteln

Mittwoch, 22.10.25 um 20:30 Uhr im Programmkino Rex
Kurzfilmpreis unterwegs kurz.film.tour 2025
Dull Spots of Greenish Colors - Deutschland 2024, 11 min - 
Originalversion mit englischen Untertiteln
As If Mother Cried That Night - Deutschland 2023, 19 min - 
Originalversion mit englischen Untertiteln
Fire Drill - Deutschland 2024, 20 min - Originalversion mit englischen 
Untertiteln
Melodies of Barking Dogs - Deutschland 2024, 9 min - Originalversion mit 
englischen Untertiteln
detours while speaking of monsters - Deutschland / Türkei 2024, 18 min - 
Originalsprache mit deutschen Untertiteln
Tako Tsubo - Österreich / Deutschland 2024, 6 min - Originalversion mit 
englischen Untertiteln
Bull's Heart - Deutschland / Russland / Ukraine / Usbekistan 2023, 14 
min - Originalversion mit englischen Untertiteln

Donnerstag, 23.10.25 um 20:00 Uhr im Audimax
Thunderbolts*
Vereinigte Staaten 2025, 126 min
Deutsche Fassung

Samstag, 25.10.25 um 18:00 Uhr im Audimax
28 Semesters Later Triple 28 Days / Weeks / Years Later
28 Days Later - Vereinigtes Königreich 2003, 113 min - Originalsprache 
mit deutschen Untertiteln
28 Weeks Later - Vereinigtes Königreich / Spanien / Vereinigte Staaten 
2007, 100 min - Originalsprache mit deutschen Untertiteln
28 Years Later - Vereinigtes Königreich / Vereinigte Staaten 2025, 115 
min - Originalsprache mit deutschen Untertiteln



Vorschau
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Di., 28.10.25 Drachenzähmen leicht gemacht
Mi., 29.10.25 Blinddate
Do., 30.10.25 The Ugly Stepsister
Di., 04.11.25 Auf der Adamant
Mi., 05.11.25 Islands
Do., 06.11.25 Flow
So., 09.11.25 League of Legends
Di., 11.11.25 F1
Mi., 12.11.25 Brennnesselbad
Do., 13.11.25 Der Schweigende Stern
Di., 18.11.25 Der große Diktator
Mi., 19.11.25 Oslo-Stories: Träume



All Shall Be Well
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Angie und Pat leben seit 30 Jahren als lesbisches Paar in Pats 
Eigentumswohnung in Hongkong. Als Pat plötzlich verstirbt, steht Angie 
ohne rechtliche Absicherung vor dem Verlust ihres Zuhauses. Zunächst 
zeigt sich Pats Familie mitfühlend, doch bald entstehen Spannungen um 
Beerdigung, Erbe und Wohnrecht.

Regisseur Ray Yeung erzählt mit leiser Intensität von Trauer, der 
unsichtbaren Realität älterer queerer Menschen und dem Wert von 
Wahlfamilie. Sensibel gefilmt, stark gespielt und gesellschaftlich 
hochrelevant, gewann das stille Drama 2024 den Teddy Award der Berlinale 
für queere Filme.



Dull Spots of Greenish Colors
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As If Mother Cried That Night
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Fire Drill
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Melodies of Barking Dogs
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Zugehörigkeit, sich gegenseitig provozieren, eine Annäherung andeuten, 
Distanz suchen, lässig sein, sich dabei aus Versehen sichtbar 
anstrengen. Jung und cool sein ist mühsam! Mit außergewöhnlicher 
Leichtigkeit erzählt Melodies of Barking Dogs von einer Gruppe Teenager 
auf dem Weg, erwachsen zu werden. Von einem scheinbar unspektakulären 
Abend und in einem kleinen, beinahe intimen Rahmen der Heimat. Doch in 
den Details sind feinfühlige und kluge Auseinandersetzungen zu Themen 
wie Männlichkeit, versteckter Intimität, Einsamkeit und einer generellen 
Sinnsuche zu finden. Die originelle Erzählung, in Kombination mit einem 
starken Ensemble und einer sensiblen Kamera-Arbeit, sorgen für einen 
stimmungsvollen Kurzfilm, der uns von Beginn an in die filmische Welt 
hinein gezogen hat und der einen ganz besonderen Humor zelebriert. 
Melodies of Barking Dogs ist ein ruhiger Film, der scheinbar nicht allzu 
viel will, aber alles, was er möchte, gelingt ihm auch.

detours while speaking of monsters
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Ein Film, der die vielstimmige Geschichte einer Landschaft in der Türkei 
behutsam zum Sprechen bringt. Sein Rhythmus ist komplex wie die 
historischen Ereignisse und mythischen Erzählungen, die sich in ihm 
verschränken. Er gibt uns Raum, in der Landschaft zu lesen, verzeichnet 
das Vibrieren an ihrer Oberfläche, gleitet suchend am

Horizont entlang, tastet den Himmel ab und taucht plötzlich ab in die 
Tiefen eines Sees. Es scheint, als versuche der Film in diesen 
Bewegungen Ausmaß und Schwere einer Geschichte von Repression, 
Vertreibung und Genozid nachzuzeichnen, die an diesem Ort bis heute 
nachwirkt, und damit anzudeuten, was die Grenzen der Vernunft

übersteigt. Im fiktiven Zwiegespräch der Filmemacherin mit dieser 
Landschaft wird deutlich, dass ihre Suche nach den sagenhaften Monstern 
aus mythischer Vorzeit immer wieder zur Politik zurückführt: zu den 
Mächtigen, die Antagonisten brauchen, um selbst Helden sein zu können, 
zu den Vertrauten, die sich weigern, die Dinge beim Namen zu nennen, zu 
den Opfern, die selber nicht zu Tätern werden wollen. Über Umwege, die 
uns weit zurück in die Vergangenheit führen, erzählt dieser Film von 
unserer Gegenwart und wie sie in die Zukunft hineinreicht.

Tako Tsubo
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Herr Ham leidet. Woran? Schlicht und einfach an seinem Herzen. Doch es 
gibt einen Ausweg, denn Herzentfernungen sind, laut dem Arzt, der ihm 
gegenübersitzt, „heutzutage überhaupt kein Problem mehr”. Doch die 
Trennung fällt Herrn Ham nicht leicht. Er fragt, ob er noch etwas Zeit 
mit seinem Herzen verbringen kann, welches er nach der Entfernung 
grübelnd in seiner Hand betrachtet. Subjekt? Objekt? Ein unaufhörlicher 
Blutstrom, der aus dem Loch in seiner Brust strömt, überschwemmt den OP 
und wird selbst zu einem See in einer Landschaft. Schimpfend wischt der 
Arzt die Sauerei mit dem Wischmopp auf. Auch das Herz setzt zu einer 
gedichtartigen Wut-Tirade an. Am Ende betrachtet Herr Ham mit einer 
lungenlosen Mitpatientin, die aus dem Blutsee emportaucht, Zigarette 
rauchend und in der neu gewonnenen Sorglosigkeit den Sonnenuntergang, 
während sich alles rot färbt. Unversöhnlich singt Mary Ocher noch ihren 
Track „Sweet Charity” - das war’s. Mit einfachen Mitteln erzählt uns 
Tako Tsubo, was auch für das gebrochene Herz-Syndrom steht, von einer 
zeitgemäßen Sehnsucht: kann man sich seiner lästigen und belastenden 
Gefühle entbinden wenn man die perfide Gleichzeitigkeit von 
Weltgeschehen und persönlichen Momenten nicht erträgt? Mittels 
Illustrationen, in denen nur Münder oder wenige Elemente sich bewegen, 
mit puristischem Sounddesign und lethargischen Dialogen gelingt den 
beiden Filmemacherinnen Eva Pedroza und Fanny Sorgo ein souverän 
erzähltes und witzig-böses Kunststück ohne eine positive Wendung oder 
Lösung anzubieten.

Bull's Heart
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Thunderbolts*
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Als Schurke hat man es nun wirklich nicht leicht. Fehlende Anerkennung, 
miserable Arbeitsbedingungen und selbst nach dem Redemption-Arc darf man 
statt für die Avengers nur für irgendwelche dubiosen 
Regierungsorganisationen arbeiten. Kein Wunder, dass Yelena sich die 
meiste Zeit ziemlich mies fühlt. Immerhin steht jetzt eine Beförderung 
im Raum. Und davor wartet nur noch, wie könnte es anders sein: Ein 
letzter Auftrag.

Kann ausgerechnet eine Gruppe von Zweite-Reihe-Schurken (und ein Typ 
namens Bob) das MCU retten? Findet es heraus, bei uns im Audimax*!

*Größter Kinosaal Darmstadts



28 Days Later
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Stellt euch vor, ihr wacht nach 28 Tagen Koma im Krankenhaus auf und 
alle sind weg? Ihr verlasst das Gebäude und die ganze Stadt scheint 
fluchtartig verlassen worden zu sein? Die ersten Menschen, auf die ihr 
trefft, sind aggressiv und versuchen euch zu beißen? - So ergeht es 
unserem Protagonisten in 28 Days Later. Zum Glück trifft er bald auf 
eine Gruppe nicht-infizierter Menschen und sie begeben sich gemeinsam 
auf die Reise zum nächsten Schutzort. Doch bekommen sie dort wirklich 
Schutz geboten oder ist der Mensch das eigentliche Tier?

Wir sehen Cilian Murphy in einer seiner ersten Rollen und dürfen uns in 
diesem Genreprägenden Zombie-Film (das Wort Zombie kommt im Film 
natürlich nicht vor) ausgiebig gemeinsam im Audimax erschrecken.

28 Weeks Later
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Großbritannien ist wieder frei von Infizierten und die ersten Menschen 
kommen zurück nach London. Die U.S. Streitkräfte sind mal wieder die 
Helden der Stunde und bewachen die Unterkünfte der Rückkehrer*innen. 
Ihre Wachkunst ist jedoch lückenhaft, denn zwei Kinder schleichen sich 
aus dem Lager heraus und begeben sich auf die Suche nach ihrer Mutter. 
Schnell wird klar, dass die Krise doch nicht bewältigt ist und der 
Schrecken auch nach 28 Wochen nicht gebannt ist.

28 Years Later
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Nach nicht ganz 28 Jahren kehren Danny Boyle und Alex Garland gemeinsam 
zurück und präsentieren einen neuen Teil der Filmreihe, welcher 
gleichzeitig der Einstieg in eine neue Serie von Filmen darstellen soll.

Die Überlebenden des Virus haben die neue Realität angenommen und wohnen 
auf einer gut geschützten Insel vor Küste. Dort können sie ihrem 
“normalen” Leben nachgehen, während vor den Toren des Dorfs die 
Infizierten wüten. Doch mit der Verkleinerung der Gesellschaft bilden 
sich auch weitere dörfliche Strukturen heraus: Die Kinder müssen für 
ihre Initiation den Kampf mit den Infizierten erneut aufnehmen!



Und tschüss
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Wir freuen uns über Feedback! Anmerkungen, Kritik, Korrekturen, Fragen,
Lob und Ergänzungen einfach an info at filmkreis.de schicken. Mehr
Filmkreis gibt es unter www.filmkreis.de oder unter
www.facebook.com/filmkreis.

Bis dann im Audimax! (MA)

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Studentischer Filmkreis - Wir verzaubern das Audimax
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