sfk [Another German Tank Story (OV) | Hysteria (OmU) | Das Deutsche Volk (OmU)]
Newsletter des Studentischen Filmkreises an der TU Darmstadt e.V.
sfk-news at lists.tu-darmstadt.de
Di Feb 17 01:11:48 CET 2026
Liebe Filmfreundinnen und Filmfreunde
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Ab dieser Woche zeigen wir eigentlich nur noch zwei Filme pro Woche
aufgrund der vorlesungsfreien Zeit.
Diese Woche jedoch haben wir am Freitag einen Sondertermin, sodass wir
in Summe doch auf drei Termine kommen.
Am Mittwoch läuft im Programmkino Rex ein Film aus unserer Reihe
"Upcoming Filmmakers", in der ein besonderes Spotlight auf junge
Filmschaffende aus Deutschland und ihre Debüt-Spielfilme geworfen wird.
In "Another German Tank Story" geht es um ein amerikanisches Filmteam,
das in einem kleinen deutschen Dorf eine Weltkriegsserie drehen will,
inkl. Panzer.
Man darf sich nicht täuschen lassen: Nur weil es sich um ein
Erstlingswerk handelt, heißt das nicht, dass keine renommierten
Schauspieler mitspielen. So sind u.a. Meike Droste ("Mord mit Aussicht")
und Monika Lennartz, die in über 100 Produktionen vor der Kamera stand,
zu sehen.
Am Donnerstag beleuchtet "Hysteria" die Folgen, die eine
Koranverbrennung an einem Filmset für alle Beteiligten mit sich bringt.
Unser Sondertermin am Freitag ist eine Kooperation mit dem AStA, Bündnis
gegen Rechts, Migra4Migra und Community4All.
Es läuft die Dokumentation "Das Deutsche Volk", in der der Filmemacher
Marcin Wierzchowski die Angehörigen der Opfer des rechtsextremistischen
Attentats von Hanau 19. Februar 2020 begleitet auf ihrem Weg für
Gerechtigkeit.
Diese Woche im Filmkreis
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Mittwoch, 18.02.26 um 20:30 Uhr im Programmkino Rex
Another German Tank Story
Deutschland 2024, 96 min
Originalversion
Donnerstag, 19.02.26 um 20:00 Uhr im Audimax
Hysteria
Deutschland 2025, 104 min
Originalsprache mit deutschen Untertiteln
Freitag, 20.02.26 um 20:00 Uhr im Audimax
Das Deutsche Volk Eintritt frei - Mit dem AStA, Bündnis gegen Rechts,
Migra4Migra und Community4All
Deutschland 2025, 132 min
Originalsprache mit deutschen Untertiteln
Vorschau
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Mi., 25.02.26 Blinddate
Do., 26.02.26 Die Möllner Briefe
Di., 03.03.26 Die Bonnards – malen und lieben
Mi., 04.03.26 Mit der Faust in die Welt schlagen
Mi., 11.03.26 Warfare
Do., 12.03.26 Echoes from Borderland
Mi., 18.03.26 Last Breath
Do., 19.03.26 Der Brutalist
Another German Tank Story
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Als ein amerikanisches Filmteam für den Dreh einer neuen Weltkrieg-Serie
in einem kleinen deutschen Dorf einmarschiert, steht alles Kopf. Panzer
im Halteverbot, Schussgewitter bis spät in die Nacht und Reporter die
auf der Lauer liegen, um die nächste große Story zu bringen. Zudem
versucht jeder aus dem Dorf ein Stück vom Kuchen abzubekommen, so auch
der Sohn der Bürgermeisterin, der sich als Produktionsfahrer einstellen
lässt - ohne Führerschein. Der Film porträtiert drei Bewohner*innen
eines Dorfes im Ausnahmezustand. Dabei bleibt der Blick konsequent im
Dorf: Das Filmset, Auslöser all der kuriosen Verwicklungen, wird nur
angedeutet – und entfaltet gerade dadurch seine besondere Wirkung.
Hysteria
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Am Set eines fiktiven Filmsets zu den Brandanschlag von Solingen 1993
wird ein Koran verbrannt. Dadurch kommt es zu intensiven Diskussionen,
was im Rahmen eines Filmdrehs noch erlaubt sein sollte, und was nicht.
Verschärft wird die ganze Situation, als dann auch noch die Filmrolle,
die bei der Verbrennung des Koran aufgenommen wurde, verschwindet.
Hysteria ist ein spannender Thriller, mit dem Regisseur Mehmet Akif
Büyükatalay die Darstellung von Muslimen mehr in die mediale Mitte
bringt. Der Islam ist dabei nicht länger nur klassischer Klischee-Geber,
sondern zeigt sich in all seinen Facetten und Diskussionen.
Das Deutsche Volk
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„Botschaft an das gesamte deutsche Volk“ - unter diesem Namen
veröffentlichte der rechtsextreme Terrorist von Hanau sein Manifest,
bevor er am 19. Februar 2020 Said Nesar Hashemi, Hamza Kenan Kurtović,
Ferhat Unvar, Sedat Gürbüz, Fatih Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Vili
Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov sowie schließlich sich
selbst und seine Mutter erschoss.
Marcin Wierzchowski reiste am Tag nach dem Attentat nach Hanau und
begleitete 4 Jahre lang die Hinterbliebenen auf ihrer Suche nach etwas
Gerechtigkeit. Wir folgen Personen, die irgendwie versuchen
weiterzuleben, nachdem ihnen ihre geliebten Menschen ohne Grund so früh
genommen wurden. Gleichzeitig kämpfen sie trotzdem eigenhändig für
Aufklärung und Erinnerung und stoßen dabei nur zu oft auf Versagen bei
Staat und Polizei. Der Titel des Films wird dabei mit jeder Sekunde
immer mehr zu einer Frage an die Gesellschaft:
Wer ist dieses Deutsche Volk? Und warum mussten diese Menschen sterben?
Und tschüss
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Wir freuen uns über Feedback! Anmerkungen, Kritik, Korrekturen, Fragen,
Lob und Ergänzungen einfach an info at filmkreis.de schicken. Mehr
Filmkreis gibt es unter www.filmkreis.de oder unter
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Bis dann im Audimax! (MA)
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Studentischer Filmkreis - Wir verzaubern das Audimax
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