sfk [Double Feature: Die Jungs von Spinal Tap & Spinal Tap II: The End Continues (OmeU) | The Long Walk - Todesmarsch (DF) | Code 3 (OmU)]

Newsletter des Studentischen Filmkreises an der TU Darmstadt e.V. sfk-news at lists.tu-darmstadt.de
Mo Apr 13 21:38:06 CEST 2026


Liebe Filmfreundinnen und Filmfreunde
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In unserem Sommersemester steuern wir mit einem Double Feature auf ein 
erstes Highlight zu, wenn am Dienstag Englands lauteste Band auf 
Darmstadts hellste Leinwand trifft.

Mit "This is Spinal Tap" schuf Filmemacher Rob Reiner bereits 1984 mit 
seinem Debüt eine unsterbliche Kultsatire auf Metalbands, die 
Musikbranche und Banddokus.
Als Marty DiBergi tritt er ganz im Stile von Martin Scorsese ("The 
Band") gleich selbst in seiner "Dokumentation" auf, in der er die 
halbfiktiven britischen Musiker um Nigel Tufnel, David St. Hubbins und 
Derek Smalls der Band Spinal Tap auf Tour begleitet.

Wie wir übrigens in Tom Morellos neuer Banddoku "The Ballad of Judas 
Priest" erfahren, war die Jacke, die Derek Smalls auf der Polymer 
Records Party trägt, ursprünglich als Bühnenkostüm für Judas Priest 
Frontmann Rob Halford gedacht. Weil dieser sie aber, selbst für seine 
Verhältnisse, als "zu schwul" empfand, landete sie in "This is Spinal 
Tap".
Und wenn wir schon bei Trivia sind: Auf Mark Knopflers (Dire Straits) 
Bestreben hin landete Marty DiBergis Filmmütze als Hommage im Film "Die 
Braut des Prinzen".

2025 folgte die Fortsetzung "Spinal Tap II: The End Continues" über die 
Reunion der Band. Wie wir im Konzertfilm "The Return of Spinal Tap" 
(1992) erfahren, hatte Marty DiBergi nach seiner ersten Banddoku wenig 
Erfolg. Auch mit seinem Sorgerechtsdrama "Kramer vs Kramer vs Godzilla" 
konnte er keinen Hit landen.
Klar dass er unter diesen Umständen die Band bei den Vorbereitungen zu 
ihrem letzten Konzert begleitet.


Wir wollen euch nicht nur "einen der witzigsten Filme zeigen, die je 
gedreht wurden" (Roger Ebert) zeigen, sondern mit seinem Debütfilm und 
seinem letzten Film auch das Lebenswerk von Rob Reiner ehren. Ab Mitte 
der 1980er Jahren hatte er einen Lauf, der in der Filmgeschichte seines 
Gleichen sucht.
In fünf völlig verschiedenen Genres lieferte er Werke ab, die man heute 
ohne Frage zu den Klassikern zählt: "Stand by Me" (Coming of Age), "Die 
Braut des Prinzen" (Fantasy), "Harry und Sally" (Romantische Komödie), 
"Misery" (Psychothriller) und "Eine Frage der Ehre" (Gerichtsdrama).

Im vergangenen Jahr wurde Rob Reiner gemeinsam mit seiner Ehefrau 
Michele auf brutale Weise wohl vom eigenen Sohn ermordet.



Für Stephen King kam als Regisseur für "Misery" übrigens nur Rob Reiner 
in Frage, da "Stand by Me" eine der wenigen Verfilmungen seiner Bücher 
war, die ihm gefielen.
Unser Mittwochsfilm basiert auch auf einer Erzählung von Stephen King, 
denn dann läuft im Programmkino Rex "The Long Walk - Todesmarsch".

In der Verfilmung geht es um Jugendliche, die bei einem brutalen 
Laufwettstreit teilnehmen, an dessen Ende nur einer von ihnen übrig 
bleibt.
Unterschreiten sie eine Geschwindigkeit von drei Meilen pro Stunde, 
werden sie nach drei Warnschüssen von Vertretern des autoritären 
Militärregimes erschossen.



Am Donnerstag läuft die US-amerikanische Tragikomödie "Code 3". Mit 
schwarzem Humor nähert sich Filmemacher Christopher Leone dem ernsten 
Thema des Rettungsdienstes.
Der Film folgt dem Protagonisten Randy, der als alternder 
Notfallsanitäter seinen Job zunehmend desillusionierter ausübt und meist 
eine schlechte Laune an den Tag legt.




Diese Woche im Filmkreis
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Dienstag, 14.04.26 um 20:00 Uhr im Audimax
Die Jungs von Spinal Tap | Spinal Tap II: The End Continues
Die Jungs von Spinal Tap - Vereinigte Staaten 1984, 82 min - 
Originalversion mit englischen Untertiteln
Spinal Tap II: The End Continues - Vereinigte Staaten 2025, 84 min - 
Originalversion mit englischen Untertiteln

Mittwoch, 15.04.26 um 20:30 Uhr im Programmkino Rex
The Long Walk - Todesmarsch
Vereinigte Staaten 2025, 108 min
Deutsche Fassung

Donnerstag, 16.04.26 um 20:00 Uhr im Audimax
Code 3
Vereinigte Staaten 2025, 100 min
Originalsprache mit deutschen Untertiteln



Vorschau
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Di., 21.04.26 Sentimental Value
Mi., 22.04.26 Possession
Do., 23.04.26 Chihiros Reise ins Zauberland
Sa., 25.04.26 Die Abenteuer des Prinzen Achmed
So., 26.04.26 Die Abenteuer des Prinzen Achmed
Di., 28.04.26 Kein Land für Niemand - Abschottung eines 
Einwanderungslandes
Mi., 29.04.26 Blinddate
Do., 30.04.26 Avatar: Fire and Ash
Di., 05.05.26 Die Strände von Agnès
Mi., 06.05.26 My Stolen Planet
Do., 07.05.26 Atomic Hero
Di., 12.05.26 Mulholland Drive



Die Jungs von Spinal Tap
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„No one knows who they were or what they were doing …”, kann man nicht 
nur über die Druiden von Stonehenge sagen (dieses Filmzitat prangt sogar 
im Stonehenge-Besucherzentrum), sondern auch über die Jungs von Spın̈al 
Tap. Zumindest aus deutscher Sicht, lief die Kultkomödie und 
Ur-Rockumentary hier doch nie im Kino.

Als Marty DiBergi geht Rob Reiner in seinem Filmdebüt dem Phänomen der 
schrägen britischen Heavy-Metal-Band auf den Grund. Was ist mit den 
Drummern der Band rund um Nigel Tufnel, David St. Hubbins und Derek 
Smalls passiert? Was spricht gegen ein sexy Cover? Und warum ist das der 
einzige Film, der auf IMDb eine Wertung von 11 erreichen kann? Kommt, 
dann werdet ihr es sehen!


Spinal Tap II: The End Continues
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Die Jungs von Spinal Tap haben seit 15 Jahren nicht mehr zusammen 
gespielt. Jedoch hat ihr verstorbener Manager Ian Faith seiner Tochter 
Hope einen Vertrag vererbt, der die Band zu einem letzten gemeinsamen 
Auftritt verpflichtet.
Filmemacher Marty DiBergi, der seit seiner letzten Banddoku kaum Arbeit 
finden konnte, nutzt natürlich die Chance, die Reunion zu dokumentieren. 
Zunächst muss jedoch ein neuer Drummer her.

Nicht nur gibt es ein Wiedersehen mit den Charakteren des ersten Films, 
sondern auch Stars wie Paul McCartney und Elton John geben sich die 
Klinke in die Hand.

Nach Rob Reiners Tod im vergangenen Jahr wird die Fortsetzung seines 
Debütfilms nach 41 Jahren sein letzter Film bleiben.



The Long Walk - Todesmarsch
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Würde man Stephen King fragen, wie spannend Laufen sein kann, dann wäre 
seine Antwort wohl: „Ja.“ Und offenbar hat er recht, immerhin wurde sein 
Roman „Todesmarsch“ ein voller Erfolg – obwohl unter Pseudonym 
geschrieben. Gut, vielleicht ist es der Spannung auch zuträglich, dass 
jeder, der zu langsam läuft, erschossen wird.

Francis Lawrence gelingt es in seiner Verfilmung, die Hochspannung des 
Romans einzufangen und an die Zuschauer*innen weiterzugeben. Genau wie 
die Strapazen, welche die Läufer unter der Aufsicht von Star-Wars-Ikone 
Mark Hamill erdulden müssen. Und wenn der erste Berg in Sicht kommt, 
wird bestimmt auch manchem Filmfan der Puls hoch und der Fuß schwer 
werden.



Code 3
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Blaulicht, Stress und fehlende Anerkennung: „Code 3“ ist eine Komödie, 
die den Alltag von Rettungskräften so roh und ungeschönt zeigt, dass man 
direkt Geld spenden möchte. Keine Hochglanzdramaturgie, sondern hoch 
authentisch - zwischen Adrenalin, Erschöpfung und trockenem Humor. 
Gerade durch diese ungeschönte Inszenierung funktioniert der Witz und 
wirkt der Film so nah und ehrlich.

Einer der stillen Geheimtipps von 2025, der dank Rainn Wilson (The 
Office) ausgezeichnet unterhält und noch lange nachwirkt.



Und tschüss
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Wir freuen uns über Feedback! Anmerkungen, Kritik, Korrekturen, Fragen,
Lob und Ergänzungen einfach an info at filmkreis.de schicken. Mehr
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Bis dann im Audimax! (MA)

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Studentischer Filmkreis - Wir verzaubern das Audimax
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